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Stipendiat*innen 2021

Barbi Marković (Februar/März)

Barbi Marković,
geboren 1980 in Belgrad, studierte Germanistik in Belgrad und Wien. In Belgrad war sie Lektorin im Rende-Verlag. Sie lebt seit 2009 in Wien, 2011/2012 war sie Stadtschreiberin in Graz, 2009 machte sie mit dem Thomas Bernhard-Remix-Roman „Ausgehen“ Furore. 2016 erscheint der Roman „Superheldinnen“, es ist der erste Roman, den Barbi Marković teilweise auf Deutsch und teilweise auf Serbisch geschrieben hat. 2017 liest Barbi Markovic auf Einladung von Klaus Kastberger beim Ingeborg-Bachmann-Preis. 2018 wird "Superheldinnen"als Theaterstück im Volkstheater Wien aufgeführt. Barbi Marković hat zudem zahlreiche Kurzgeschichten, Theaterstücke und Hörspiele verfasst. 2021 wird ihr Roman „Die verschissene Zeit“ im Residenz Verlag erscheinen.   

 

Thomas Lang (April - Juni)

Thomas Lang, geb. 1967, lebt in München. Er ist Autor mehrerer Romane, u. a. Than (2002, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Staatsförderungspreis und dem Marburger Literaturpreis). 2005 erhielt er den Ingeborg-Bachmann-Preis für einen Auszug aus dem Roman Am Seil, der auch für den Preis der Leipziger Buchmesse 2006 nominiert war. Zuletzt erschienen im Berlin Verlag die Romane Immer nach Hause über den jungen Hermann Hesse (2016) sowie Freinacht (2019). Lang unterrichtet auch literarisches Schreiben. Zur Zeit realisiert Thomas Lang zusammen mit Menschen aus den Bereichen Bildende Kunst, Philosophie und Ökonomie den internationalen Podcast „Aufruhr in den Augen“, der auf der Folie des Jahrhundertromans Moby-Dick drängende Frage der Zeit wie die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen und das postimperialistische Zusammenleben der Kulturen erörtert.

 

Jan Decker (Juli - September)

Jan Decker, Jahrgang 1977, lebt und arbeitet als Schriftsteller in Wien. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für ARD, Deutschlandradio und SRF schrieb er mehr als 20 Hörspiele und Features. Daneben verfasste er zahlreiche Bücher, Theaterstücke, Libretti, Erzählungen, Essays, Gedichte und Artikel. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg und dem Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis. Jan Decker unterrichtete an mehreren Universitäten, darunter an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und der Universität Osnabrück. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Annina Haab (Juli - September)

Annina Haab wurde 1991 geboren und wuchs in Wädenswil auf. Sie studierte Literarisches Schreiben in Biel, Bern und Leipzig. Sie war Artist in Residence am Zentrum für nonkonformistische Kunst St. Petersburg und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. Heute lebt sie in Basel. "Bei den großen Vögeln" ist ihr erster Roman.

 

Rebekka Kricheldorf (Oktober - Dezember)

Rebekka Kricheldorf, 1974 in Freiburg im Breisgau geboren, studierte Romanistik an der Humboldt-Universität Berlin und Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin. 2004 war sie Hausautorin am Nationaltheater Mannheim und von 2009 bis 2011 Dramaturgin und Hausautorin am Theaterhaus Jena. Sie schrieb zahlreiche Auftragswerke für verschiedene Theater, u.A. das Staatstheater Kassel, das Deutsche Theater Göttingen und das Deutsche Theater Berlin. Sie erhielt mehrere Stipendien und Preise, z.B. den Verlegerpreis und den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts, den Kleist-Förderpreis, den Schiller-Förderpreis des Landes Baden-Württemberg und den Kasseler Preis für Komische Literatur, sowie mehrere Einladungen zu den Theatertagen in Mülheim und den Autorentagen in Berlin. Zuletzt wurden ihre Stücke Das Haus auf Monkey Island (Staatstheater Oldenburg), Intervention (Staatstheater Kassel) Werwolf (Saarländisches Staatstheater) uraufgeführt. Im Februar 2021 erscheint Lustprinzip, ihr erster Roman

Luna Ali (Oktober - Dezember)

Luna Ali, geboren 1993 in Syrien, studierte Anthropologie an der Universität Leipzig, Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Seit 2012 ist Luna Kuratorin des Kulturprogramms des Fuchsbau Festivals. Sie arbeitete als Autorin unter anderem an Produktionen an den Schauspielhäusern Düsseldorf, Dortmund und Hannover.

Preise (Auswahl):
11/2012: Teilnahme am Treffen junger Autoren als Preisträgerin
04/2015: Nominiert für Das lange brennende Mikro des Berliner Hörspielfestivals
05/2017: Teilnahme am Auftakt Festival für szenische Texte in Köln
09/2017: Internationales Literaturfestival Berlin – Auswahl Nahaufnahme mit Workshop bei Julia Wolf
09 - 10/2019: Aufenthaltsstipendium im Künstlerdorf Schöppingen

Florian Dedek (Oktober - Dezember)

Florian Dedek,geboren 1984 in Duisburg, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Astrid Klein, Beatrice von Bismarck und Clemens von Wedemeyer und erhielt sein Diplom mit Auszeichnung.

Anschließend folgte ein postgraduales Studium an der KHM (Diplom 2), das er 2019 abschloss. Er lebt in Köln und Leipzig. Zuletzt erhielt Florian Dedek den Förderpreis der Stadt Dortmund für junge Künstler*innen sowie das Chargesheimer Stipendium für Medienkunst der Stadt Köln 2019.
 

Safiye Can (August - Oktober) "Arp im Ohr"-Stipendium

Safiye Can, geboren als Kind tscherkessischer Eltern in Offenbach am Main, studierte Philosophie, Psychoanalyse und Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie ist Lyrikerin, Autorin, Dichterin der konkreten und visuellen Poesie, Herausgeberin sowie literarische Übersetzerin. Alle Lyrikbände der Autorin wurden kurz nach der Publikation zu Lyrikbestsellern. Safiye Can leitet erfolgreich Schreibwerkstätten an Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche im In- und Ausland, und sie ist Gründerin der Schreibwerkstatt Dichter-Club. Can ist Kuratorin der Zwischenraum-Bibliothek der Heinrich-Böll-Stiftung und wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis (2016) und dem Alfred Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur (2016). Als Dichterin arbeitet sie eng mit dem Hessischen Rundfunk zusammen, war zuletzt Gastdozentin an der Universität Kassel (2017) sowie an der Northern Arizona University in USA (2017). Sie ist Stipendiatin der Autorenresidenz Laubach 2017/2018. Seit Januar 2019 ist sie Vorstandsmitglied der renommierten Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik: die horen.
Safiye Can ist Mitglied bei der internationalen Schriftstellervereinigung PEN, ist ehrenamtliche Mitarbeiterin bei Amnesty International und setzt sich darüber hinaus stark für Tierrechte ein. Ihre Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Can lebt in Offenbach am Main.

 

Das "Arp im Ohr" - Stipendium ist ein Austauschstipendium mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

 

 

Lina Atfah (Februar/ März)

Lina Atfah, geboren 1989 in Salamiyah. Syrien. Sie studierte arabische Literatur in Damaskus. Seit 2014 wohnt sie in Herne, nachdem sie Syrien wegen politischen Gründen verlassen musste.
Sie schreibt für verschiedene arabische und deutsche Magazine.
Seit 2017 arbeitet sie an dem Projekt “Weiterschreiben” mit, bei dem sie bis heute mit ihrer Tandempartnerin Nino Haratischwili und anderen deutschen AutorInnen und ÜbersetzerInnen zusammenarbeitet.
 
2017 erhielt sie den “Hertha-Koenig-Förderpreis” für junge Schriftstellerinnen, nach einer Nominierung von Nino Haratischwili.
2019 erschien im Pendragon Verlag ihr erster zweisprachiger Gedichtband “Das Buch von der fehlenden Ankunft”, der den Literaturpreis 2020 für beste ins Deutsche übersetzte Bücher gewonnen hat.
Im November 2019 erhielt sie das IKF-Arbeitsstipendium für Autoren im Ruhrgebiet für ihren ersten Roman “Die vorletzte Sitzung mit Frau Ederling”.
Zwischen Juni und August 2020 erhielt sie das Stipendium vom Schloss Wiepersdorf in Brandenburg, um an einem neuen Gedichtband zu arbeiten, der von Gustav Klimt inspiriert ist.
Sie macht Workshops für kreatives Schreiben für Kinder und Frauen und nahm an verschiedenen literarischen Veranstaltungen in Deutschland teil, u.a. Poesie der Nachbarn im Künstlerhaus Edenkoben, Literaturfest München, Tag der offenen Tür Bundeskanzleramt, Leipziger Buchmesse, Frankfurter Buchmesse, Poesiefestival Berlin, Lyrikertreffen Münster und die DLD Konferenz München.
 
Veröffentlichungsliste:
 
●    Das Buch von der Fehlenden Ankunft, zweisprachiger (Arabisch-Deutsch) Gedichtband Pendragon Verlag 2019
●    Weg sein, hier sein, Anthologie, Secession Verlag 2016
●    Mit anderen Worten, Anthologie für Autorinnen, NRW Frauenkulturbüro 2017
●    Deine Angst, dein Paradies, Syrisch-Deutsche Anthologie, Wunderhorn Verlag 2018
●    Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt, Anthologie für Weiterschreiben AutorInnen, Ullstein Verlag 2018

 

Julia von Lucadou (April - Juni)

Julia von Lucadou wurde in Heidelberg geboren. Sie arbeitete als Fernsehredakteurin, als Regieassistentin beim Film und als Simulationspatientin. Im Juli 2018 erschien ihr erster Roman "Die Hochhausspringerin" bei Hanser Berlin. Er war für den Schweizer Buchpreis und den Klaus-Michael-Kühne-Debütpreis 2018 nominiert und erhielt den Schweizer Literaturpreis 2019.

 

Paloma Riewe (April - Juni)

Paloma Riewe, geboren 1988, lebt und arbeitet in Braunschweig und Berlin

Studium:
2016
Meisterschülerin bei Thomas Rentmeister
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
2015-09
Studium der Freien Kunst
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
bei Michael Sailstorfer und Raimund Kummer
Diplom mit Auszeichnung


Einzelausstellungen:
2020
Staying Inside, Schloss Landestrost, Neustadt a. Rbge.
2019
Dekade, Robert Koepke Haus, Schwalenberg (Katalog)
2018
am Wasser, Künstlerhaus Meinersen (Katalog)
2016
Minima, Kunstschaufenster Hallenbad, Wolfsburg (Katalog)
2015
LastenLust, Diplomschau ArtMax, Braunschweig


Gruppenausstellungen (Auswahl):
2021
KiöR, Kunstverein Wolfenbüttel
2020
Unbody (Zwei Personen Ausstellung mit Maria Visser),
Artists Unlimited Galerie, Bielefeld
Kubus Kooperativ, Städtische Galerie Kubus, Hannover
2019
Hans Purrmann Preise 2019, Finalisten-Arbeiten Förderpreis,
Kulturhof Flachgasse, Speyer
MyPrivateParadise, Kunstverein Ludwigshafen (Katalog)
Klub Up Store, Artists Unlimited Galerie, Bielefeld
2018
In Situ, Kunstverein die H_lle, Braunschweig
MyPrivateParadise, Kunstverein Pfaffenhofen (Katalog)
Acht, Städtische Galerie Kubus, Hannover (Katalog)
2017
Reviseted, Hallenbad Kultur am Schachtweg, Wolfsburg
8Girls 1Cup, ADAD Project Space, Hannover
2016
Kubatur⁵, Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig (Katalog)
Meisterschüler 2016, Hannover Rück SE, Hannover (Katalog)
2015
Ist 7 viel?, Smartloft, Berlin
Beim besten Willen kein Hirsch zu erkennen,
Gut Zichtau,Gardelegen


Stipendien, Förderung:
2021
Aufenthaltsstipendium Edenkoben
der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur
2019
Schwalenberg-Stipendium des Landesverbandes Lippe
2018
Atelierförderung der Stadt Hannover
2017-18
Jahresstipendium Künstlerhaus Meinersen der Landkreis
Gifhorn Stiftung,
2016
Katalogstipendium der Hannover Rück SE

Minjae Lee (August/September)

Minjae Lee, *1984 geboren in Anyang, Gyeonggi-do, Südkorea, lebt und arbeitet in München

Ausbildung
2004-2010 Bachelor of Fine Arts, Malerei, ChuGye University for the Arts in Seoul
seit 2015 Studium der Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste München
bei Prof. Gregor Schneider und bei Prof. Florian Pumhösl

Auszeichnungen
2020 STIBET-Programm des DAAD
2020 Artist in Residence Stipendiat, KulturRING Demmin, T30 e.V., Hansestadt Demmin
2020 Max Ernst-Stipendium der Stadt Brühl
2019 Stipendium International Sommerakademie Salzburg bei Yorgos Sapountzis
2018 Stipendien für ausländische Studierende des Bayer. Staatsministeriums für Bildung und
Kultus, Wissenschaft und Kunst
2018 LfA-Kalender, Kulturförderung “junge Kunst in Bayern 2019” der LfA Förderbank Bayern
2018 Preis des Akademievereins zur Jahresausstellung (Klasse Pumhösl), AdBK München
2018 Oskar-Karl-Forster-Stipendium-Founds

Einzelausstellungen
2020 „Leerraum“, Galeriepavillon im Marienhain, Hansestadt Demmin
2019 „Einladung zur Angst“, Galerie von Empfangshalle, München
2019 „#weeklyissues 1 Minjae Lee - Angst ohne Angst“, fructa Space, München
2018 „Engster Korridor“, Gartenatelier, AdBK München
2016 „Schweigeraum“, Labor, AdBK München

Gruppenausstellungen
2020 0.90x1000x2000 Feinblech Feuerverzinkt - Klasse Florian Pumhösl
Conviva im Blauen Haus, München
2020 ille #6 Part 2 Analog, München

2020 ille Galerie, DISITAL, hubs.mozilla.com/8hLuLdp/ille-digital


2019 Spätgaben 2.0, Galerie von Empfangshalle, München
2019 Szenografie als Sehnsuchtsort, Kooperationsprojekt International Sommerakademie und
Mozarteum, Salzburg
2019 Aufruf zur Prozession: ALLES MUSS REIN! #EXIST zum Kunstarealfest, Make Space
Pavillon, Kunstareal und Galerie von Empfangshalle, München
2019 #weeklyissues edition, fructa Space, München
2019 L’artiste devant sa toile, Marburger Kunstverein, Marburg
2019 #Exist, Halle 6, Kreativquartier, München
2019 Some Stories, Galerie 21 - im Künstlerhaus Vorwerk Stift, Hamburg
2018 Schiffe setzen über, Galerie der Künstler, München
2017 Sisyphosbarrikade, Jahresausstellung, AdBK München

Publikationen
2020 Kunstforum International: Band 266 - Die Kunst des Gehens
2020 Zugänge, Welt der Bilder . Sprache der Kunst, Johannes Kirschenmann (Hrsg.),
ISBN: 978-3-86736-565-9
2020 Fünfzig Jahre Max Ernst-Stipendium der Stadt Brühl, ISBN: 3-926076-39-9
2019 Galerie von Empfangshalle*Ausstellungen***2018/19
2019 #EXIST - Raum für Kunst in München, Berufsverband Bildender Künstlerinnen und
Künstler München und Oberbayern e.V.

Wataru Murakami (Februar - März)

Wataru Murakami (*1983, lebt und arbeitet in Berlin) hat Geisteswissenschaften an der Sophia Universität in Tokio studiert sowie Fotografie und Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seine Arbeit ist geprägt durch seine Biografie, die ihn sowohl mit der japanischen als auch der westlichen Kultur – in ihren europäischen und amerikanischen Ausprägungen – vertraut gemacht hat.
In seiner künstlerischen Praxis interessiert Murakami sich vor allem für das alltäglich Wahrgenommene und benutzt hierbei Bildmedien als Ausdrucksmittel. Für seine Prints, Booklets und installativen Arbeiten nutzt er vor allem das Medium der Fotografie.
 
Aktuell arbeitet Murakami an einem 2019 begonnenen Recherche-basierten Projekt In Search of Colors, in dem er die Merkmale und Identitäten bestimmter Städte und Metropolen untersucht. Das Projekt beinhaltet zunächst die Sammlung von Daten der Regierung über soziale und geographische Aspekte, von Experten in den Bereichen Kultur, auswärtige Angelegenheiten und Wirtschaft sowie die Befragung von Bürgern. Diese Daten werden dann überlagert von eigenen, durch persönliche Erfahrungen vor Ort gewonnenen Sichtweisen. So beschäftigt er sich mit dem städtischen Raum und versucht scheinbar gewöhnliche Gegenstände und Beobachtungen meiner persönlichen Umgebung festzuhalten, die sich auf Geschichte, die soziale Existenz und den Zeitgeist beziehen.

Werke von Wataru Murakami wurden u. a. in Kunstverein Villa Streccius e.V. in Landau (2019), Kunststiftung Baden-Württemberg (2018), POLA Museum Annex in Tokio (2018), Sammlung Alison und Peter W. Klein (2017), F/Stop Festival (2016), Kunstverein Freiburg (2015), Villa Renata in Basel (2013), und Kunsthalle Karlsruhe (2012) ausgestellt.

 

Mathias Traxler (April/Mai)

Mathias Traxler, geboren 1973 in Basel, lebt seit 1999 als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Zahlreiche Leseauftritte unterschiedlichster Art, welche das literarische Ereignis immer wieder neu verorten und textgenerierende-interpretative Elemente einbeziehen.

2011: Veröffentlichung des Debutbands "You're welcome" im kookbooks-Verlag.

2012: von Martin Lechner und Jan Imgrund eingerichteter Internet-Blog "garderobenmarken - traxler lesen und schreiben", auf welchem andere Lyrikerinnen und Lyriker Reaktionen zu dem Buch "You're welcome" veröffentlicht haben.

Seit 2013 Lehrbeauftragter an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich "Kultur, Ästhetik und Medien".

2016: Veröffentlichung "Unterhaltungsessays" im kookbooks-Verlag.

Regelmässige Zusammenarbeiten und Kooperationsprojekte mit Komponisten (u.a. Neo Hülcker, Harald Muenz). Seit 2018 Gastdozent für Poetische Bildung im Haus für Poesie Berlin. Mathias Traxlers Gedichte wurden ins Englische, Litauische und Tschechische übersetzt.

Preise / Auszeichnungen:
2015 Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie (für Übersetzung ins Deutsche, gemeinsam mit Tobias Amslinger, Norbert Lange, Léonce W. Lupette) für den zweisprachigen Band "Angriff der Schwierigen Gedichte" von Charles Bernstein (Luxbooks, 2014).
 

Bisherige Förderungen:
Förderung durch den Migros Kulturprozent für den Band "You're welcome" (kookbooks, 2011).

Lisa Goldschmidt (April - Juni)

Lisa Goldschmidt, geboren 1993 in Freiburg im Breisgau studierte Freie Kunst (Malerei/Grafik) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe, sowie Psychologie/Psychoanalyse an der Goethe Universität, Frankfurt am Main. 2019 erschien ihr Debüt Gedichtband Tage Fragmente, für den sie 2020 eines der Literatur-Landesstipendien Baden-Württembergs erhielt. Sie ist zudem Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt unter der Leitung von Kurt Drawert.

B i s h e r i g e  F ö r d e r u n g e n & P r e i s e

2015 – 2017     
Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen/Thüringen (Workshops & Lesungen)
2016
Finalistin des 24. open mike in Berlin
2018
Erhalt des Stipendiums Raniser Debüt von Lesezeichen e.V.; Arbeit am ersten Gedichtband
2020
Teilnehmerin & Merck-Stipendiatin der Darmstädter Textwerkstatt unter der Leitung von Kurt Drawert
2020
Erhalt des Landes-/Jahresstipendiums für Literatur der Kunststiftung Baden-Württemberg als Auszeichnung für das Debüt Tage Fragmente
2021
Aufenthaltsstipendium des Künstlerhauses Edenkoben

V e r ö f f e n t l i c h u n g e n

Debüt-Gedichtband, Tage Fragmente, 2019, Verlag Lesezeichen e.V.; ISBN: 978-3-00-061756-0
Cinema-Anthologie, 2019, Elif Verlag
Die Mayröcker-Variationen, Nr. 131/132, 2018, L. der Literaturbote
Es ist so dunkel, daß die Menschen leuchten – Zum Werk von Werner Söllner, 2017, die Wiederholung
Lebe wohl, gute Reise, Nr. 124, 2017, L. der Literaturbote
BELLA triste, Nr. 47, 2017
Openmike, PreisträgerInnen-Anthologie, 2016, Allitera Verlag
Nagelprobe 32-34, 2015-2017, Allitera Verlag

Lilian Peter (Juli - September)

Lilian Peter lebt seit 2010 in Berlin. Sie studierte Philosophie, Altgriechisch und Musikwissenschaften in Wien, Tübingen und Heidelberg. Zweitstudium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Studienaufenthalte in Prag, Paris und New York. Derzeit Arbeit am literarischen Essayband Mutter geht aus und verschiedenen anderen Prosaprojekten, tätig zudem als Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen, ab und an Arbeiten für den Rundfunk. 2017 erhielt sie den Edit Essaypreis, 2019 war sie Stipendiatin der Villa Kamogawa in Kyoto/Japan, 2020 erzielt sie ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats. Publikationen u.a. in Lettre International, Still Magazine, Edit, BELLA triste. Zuletzt erschien der Essay Diebinnen im Paradies bei Matthes & Seitz Berlin. 2020 schrieb sie monatlich die feministische Literaturkolumne „How To Cook A Phallus“ für und auf Einladung von fixpoetry. Aktuell laufend: Briefwechsel mit der japanischen Schrifstellerin Yui Tanizaki, kuratiert vom Goethe-Institut Kyoto/Osaka, die Texte werden von Literaturübersetzerinnen laufend jeweils ins Deutsche bzw. Japanische übersetzt: https://www.goethe.de/ins/jp/de/sta/kyo/olk/prd.html.

 

 

Stefanie Golisch (Oktober/November), Germersheimer Übersetzer-Stpendium

Stefanie Golisch, Dr. phil., geb. 1961, Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Übersetzerin aus dem Italienischen, Englischen und Französischen. Lebt seit 1988 in Italien und zeitweilig in Berlin.  2002 Würth Literaturpreis. Von 1995-2002 Lehrbeauftragte für Neue Deutsche Literatur an der Universität Bergamo. Seit 2007 Redakteurin des italienischen Literaturblogs www.lapoesiaelospirito.wordpress.com, und seit 2009 Mitglied im Pen Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland sowie bei Writers in Prison. 2016 und 2019 Stipendium der Franz Edelmaier Residenz für Literatur und Menschenrechte. 2020 Teilnahme an dem Übersetzungsworkshop ViceVersa des Übersetzerhaus Looren. Zahlreiche Buch- und Aufsatzveröffentlichungen im literarischen und literaturwissenschaftlichen Bereich. Durch ihr Schreiben in mehreren Sprachen – Deutsch, Italienisch und Englisch – sowie durch ihre Übersetzungen versteht sich die Autorin ausdrücklich als Wanderin und Vermittlerin zwischen den Kulturen. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen: Rachel Bespaloff, Emmy Ball-Hennings, Cristina Campo, Terrence Des Pres Gezim Hajdari, Filippo Tommaso Marinetti, Selma Meerbaum-Eisinger, Antonia Pozzi, Camillo Sbarbaro und Charles Wright.

Zuletzt erschien: Rachel Bespaloff: Ilias (herausgegeben und aus dem Französischen übertragen), 2019 (Matthes und Seitz).