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Sipendiat*innen in 2026

Lara Rüter (Januar - März)

Lara Rüter wurde 1990 in Hannover geboren. Sie studierte Kultur-wissenschaften an der Universität Hildesheim und absolvierte anschließend ein Studium des Literarischen Schreibens am renommierten Deutschen Literatur-institut in Leipzig. Sie war Preis-trägerin für Lyrik beim 26. Open Mike. 2020 erhielt sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, 2021 den Wolfgang-Weihrauch Förderpreis beim Literarischen März.

Rüter ist eine vielseitige Autorin, die sich sowohl in der Lyrik als auch in der Prosa und Essayistik einen Namen gemacht hat. Ihr Debütroman "amoretten in netzen" erschien im März 2024 im Verlag Das Wunderhorn und wurde von der Kritik positiv aufgenommen.


Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sich Rüter auch in interdisziplinären Projekten. So veröffentlichte sie 2023 gemeinsam mit dem Musiker Yannic Schemion das Hörstück "Palm Beach, Venus Vice" bei Tortellini Records. Im selben Jahr wurde sie mit einem Residenzstipendium im mare-Künstlerhaus der Roger Willemsen Stiftung ausgezeichnet.

Felix Reinhuber, Tandem-Stipendium (Februar/März)

Felix Reinhuber, *1990 in Herrenberg. Lebt in Berlin und Stuttgart. Zweimaliger Finalist für Lyrik beim Open Mike in Berlin (2020 und 2022). 2022 Writer-in-Residence an der Cité Internationale des Arts in Paris, gefördert durch ein Stipendium von Atelier Mondial. 2024 Stipendiat für Literatur der Kunststiftung Baden-Württemberg. Bisher Veröffentlichungen von Gedichten und Kurzprosa in Zeitschriften und Anthologien und Auftragsarbeiten für Komponist:innen. Das Libretto „von mund zu mund, von Márton Illés und dem ensemble modern aus Frankfurt in Auftrag gegeben, wird in der Philharmonie bei den Berliner Festspielen 2026 uraufgeführt werden.  

Lea Streisand (April - Juni)

Lea Streisand wurde in Ost-Berlin geboren, studierte Neuere deutsche Literatur und Skandinavistik an der Humboldt Universität Berlin, macht Bühnenliteratur seit 2003. Sie schreibt Romane, Essays und Kolumnen für FAZ, taz u.a.

Bekannt ist sie für ihre Hörkolumne „War schön jewesen“ bei radioeins (rbb).

2024 war sie zusammen mit Heiko Werning und Michael Bittner Herausgeberin der Anthologie „Sind Antisemitisten anwesend?“ - Satiren, Geschichten und Cartoons gegen Judenhass, die 2025 auf der Hotlist der unabhängigen Verlage steht.

Tom Schulz (April - Juni)

Tom Schulz wurde 1970 in der Oberlausitz geboren und wuchs in Ost-Berlin auf. Er ist Autor von Lyrik, Prosa, Reportagen und Essays. Er arbeitet auch als Kritiker und Herausgeber und unterrichtet kreatives Schreiben.

Zuletzt erschienen: „Briefe aus der Roten Wüste“, Gedichte, gemeinsam mit Maria Borio, Gutleut Verlag, Frankfurt/Main, 2024; „Die Erde hebt uns auf“, Gedichte, Poetenladen Verlag, 2024; „Reisewarnung für Länder Meere Eisberge“, Gedichte, Hanser Berlin, 2019; „Die Verlegung der Stolpersteine“, Gedichte, Hanser Berlin, 2017; „Das Wunder von Sadagora, Eine Polnisch-Ukrainische Reise“, Edition Azur, Dresden, 2016.

Er erhielt folgende Stipendien und Literaturpreise: das Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds, 2024, AIR Artist in Residence, Krems (Niederösterreich), 2023, H. C. Artmann Stipendium der Stadt Salzburg, 2022, Arp-Stipendium des Landes Rheinland Pfalz, 2020, Aufenthaltsstipendium Deutsches Studienzentrum Venedig, 2018, Preis des PEN Liechtenstein für Lyrik, 2016, Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran, 2014, PEN-Liechtenstein-Preis für Lyrik (2016) und den Alfred-Gruber-Preis beim Meraner Lyrikpreis (2014). 2023 war er artist in residence AIR in Krems (Niederösterreich). Tom Schulz lebt in Berlin und Italien.

Markus Berges (Juli - September)

Markus Berges, geboren 1966 in Telgte/Westfalen, studierte Ger-manistik und Geschichte und ar-beitete als Psychiatriepfleger und Lehrer.

Berges ist als Sänger & Songschreiber der epischen Band Erdmöbel, mit der er 14 Alben veröffentlichte, eine – zumindest – Szeneberühmtheit. Die taz nennt ihn einen „großen zeitge-nössischen Lyriker“.

Er ist eine Doppelbegabung: Bisher sind drei Romane von ihm erscheinen. Die ersten beiden, „Ein langer Brief an September Nowak“ (Rowohlt Berlin, 2009) und „Die Köchin von Bob Dylan“ (Rowohlt Berlin, 2016), wie die transzendental angehauchten Texte, die er für Erdmöbel verfasst, scheinen eher aus der Distanz geschrieben. Der jüngste Roman „Irre Wolken“ (Rowohlt, 2024) ist derweil ein autobiografisch grundierter Trip durch die Zeit, als noch Anti-AKW-Sticker am Parka prangten. Markus Berges lebt mit seiner Familie in Köln.

paula van well (Februar - April)

paula van well (keine pronomen │ they/the) ist freischaffende:r Autor:in und interdisziplinäre:r Künstler:in mit Fokus auf Text.They schreibt Prosa, Dramatik und Drehbuch und interessiert sich für Bewegungen zwischen Gattungen und Medien. paula hat Theater- und Literaturwissenschaft an der FU Berlin und Sprachkunst (MA) an der Angewandten in Wien studiert. Während des Studiums begleitete paula Produktionen an Theaterhäusern und in der Freien Szene und veröffentlichte in diversen Anthologien und Literaturmagazinen. 

Aktuell arbeitet paula am ersten Roman (das Projekt wird u. a. durch die österreichische Bundesregierung, das Ludwig-Harig- und das Lutz-Stipendium unterstützt). They war auf der Shortlist des WORTMELDUNGEN- Förderpreises 2024 vertreten und kuratiert die Literaturpassage im Museumsquartier in Wien. Zuletzt erschien PUSSY TEICH LA MER bei SuKuLTuR, 2026 wird DER MUND WENN ER KIPPT IST EIN TEICH, für das paula das Peter-Turrini-Dramatikstipendium erhielt, am Landestheater Niederösterreich uraufgeführt. They produziert außerdem Hörstücke und Kurzfilme, die regelmäßig auf Festivals laufen.

paula wohnt zwischen Wien und Berlin.

Marc Blanchet, Tandem Stipendium (Februar/März)

Marc Blanchet (geb. 1968) hat seit 1998 mehrere Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt Le Pays (La Lettre volée, 2021), Tristes encore (Obsidiane, 2022), Suites et fins (Le Cormier, 2023) und Horizons 111 (Obsidiane, 2025). Er hat Kurzgeschichten (Trophées, farrago, 2005), L’Ondine (L’arbre vengeur, 2010) und Essays über Literatur, Malerei und Musik (Les Amis secrets, Corti, 2005) sowie über Malerei publiziert, darunter: Pierre Skira, Série Baruk, éd. du Palais, 2018; Christian Sorg, Los prados, Galerie Dutko, 2025; Gérard Titus-Carmel, Miscellenea, Galerie Dutko, 2025. Der Verlag La Lettre volée veröffentlichte die Prosawerke L’éducation des monstres (2009); Méditations & autres brièvetés (2012); Valses et enterrements, (2017); Nous sommes à jamais coincés entre des détails et le cosmos, (erscheint Ende 2026) und einen Essay, Souffle de Beckett (2017).

Seit 2007 stellt Marc Blanchet seine Fotografien in Kunstzentren, Institutionen und Galerien aus. Im Jahr 2022 veröffentlichte L'Atelier contemporain zwei Foto-Text-Werke, And Also The Trees und 17 secondes, gefolgt vom Leporello Ronsard Material im Jahr 2024 und im Herbst 2026 von Un monde disparu // Archives de la Mitteleuropa, in dem er anhand seines Fotoarchivs die Werke und Leben von Benjamin, Kafka, Walser, Schulz, Celan und Sebald dokumentiert.

Als Performer war Blanchet Mitgestalter und Tänzer in zwei Duetten: Tristes encore mit der Choreografin und Tänzerin Anne-Sophie Lancelin (entstanden 2018, wiederaufgenommen 2022 im Maison de la Poésie in Paris) und mit der Tänzerin und Choreografin Gaëlle Bourges (Vous qui entrez ici, Scène nationale du Sud-Aquitain, Februar 2024). Die Scène nationale du Sud-Aquitain (ausführende Produktion) koproduzierte zusammen mit der Scène nationale Équinoxe de Châteauroux und der Cité internationale de langue française seine erste Solo-Show im Jahr 2024/2025, Une vraie vie de poète, die von Hélène François mitgeschrieben und inszeniert wurde. Marc Blanchet lebt in Tours.

Weitere Infos unter: www.marcblanchet.fr

Julian Heun (April - Juni)

Julian Heun (*1989 in West-Berlin) ist ein deutscher Autor, Poetry Slammer, Moderator und Künstler, der für seine humorvolle und zugleich tiefgründige Wortkunst bekannt ist.  Er ist eine feste Größe in der deutschen Poetry-Slam-Szene und gewann mehrfach die deutschsprachige Meisterschaft im Teamwettbewerb. Neben seinen Solo-Auftritten tritt Heun regelmäßig in Spoken-Word-Formationen auf und ist als Moderator tätig. Er organisiert und moderiert Veranstaltungen wie den Bastard Slam im Berliner Club Ritter Butzke und die Lesebühne Spree vom Weizen. Heun arbeitet als Moderator und Autor für den Radiosender Fritz (rbb) und war als Texter für das Neo Magazin Royale tätig. 

2013 veröffentlichte Heun seinen ersten Roman „Strawberry Fields Berlin“ bei Rowohlt Berlin. In diesem Werk setzt er sich kritisch mit der Berliner Hipsterszene auseinander. Seit 2018 tourt Heun mit seinem Soloprogramm durch Deutschland, in dem er Gedichte, Comedy, Rap und persönliche Erzählungen zu einer humorvollen und nachdenklichen Darbietung kombiniert. Er hat eine monatliche Radiosendung live auf Radio Fritz, You FM, Das DING und UNSERDING, in der er einen rotzig-liebevollen Kneipenwirt spielt; es ist eine spannend- bizzare Late-Night-Call-In-Sendung.

Andra Schwarz (Juli - Dezember)

Andra Schwarz (*1982 Oberlausitz) studierte nach einer Instrumental-ausbildung in klassischer Gitarre am Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar Kunst-geschichte und Germanistische Literatur-wissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle und später Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr Debüt „Am morgen sind wir aus glas“ (poetenladen 2017) erschien 2021 in der englisch-sprachigen Übersetzung von Caroline Wilcox Reul bei Zephyr Press in den USA. 

Anfang 2023 erschien ihr zweiter Gedichtband „Tulpa“ beim Verlag des poetenladen und das Leseheft Meteor mit Gedichten zu (Süd-)Osteuropa bei SuKuLTuR. Ihre Gedichte wurden bisher ins Belarussische, Englische, Lettische, Polnische, Portu-giesische, Serbische und Ukrainische übersetzt. Gemeinsam mit Rivardo Niyónīzígiye schrieb sie den Text für das transkulturelle Musiktheater „The Ingabo – A night to fall“ (Burundi/Deutschland 2023) über den burundischen Widerstand gegen die deutsche Kolonialherrschaft in Ostafrika. Zuletzt war sie Stadtschreiberin an der Villa Rosenthal der Stadt Jena. Im Herbst 2025 nahm sie auf Einladung der Universität Iowa am 58th International Writing Program in den USA teil.

Eva Schestag, Germersheimer Übersetzer-Stipendium (Oktober - Dezember)

Eva Schestag übersetzt Lyrik und Prosa aus dem klassischen und modernen Chinesischen sowie aus dem Englischen. 

Ihre Arbeit wurde vielfach durch Stipendien und Residenzen, unter anderem der Fondation Jan Michalski und der Roger Willemsen Stiftung, ausgezeichnet. Als Gastdozentin für literarisches Übersetzen lehrte sie am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Goethe-Universität. 

Zu ihren wichtigsten Publikationen gehören die vierbändige Anthologie „Sammlung Chinesischer Klassiker“ mit Olga Barrio (S. Fischer, 2009), der klassische chinesische Roman „Die Drei Reiche“ (S. Fischer 2017), „Manifest ohne Grenzen“ des Künstlers Ai Weiwei (kursbuch.edition, 2019) sowie „Schattenvolk“ von Can Xue, der bedeutendsten Vertreterin der experimentellen literarischen Avantgarde Chinas (Matthes & Seitz Berlin 2024). Für das Wintersemester 2025/26 wurde sie auf die Monika-Schoeller-Dozentur für literarisches Übersetzen in Frankfurt am Main berufen. 

Stefania Smolkina (Januar - Juni)

Stefania Smolkina ist eine Künstlerin und Filmemacherin. Ihre Arbeiten untersuchen die Textur von Erinnerung und entstehen aus dem Interesse an den politischen Dramen der oft unerwähnten, übersehenen und überschatteten Nebengeschichten. Sie studierte an der Saint Petersburg Stieglitz State Academy of Art and Design, an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, an der Iceland University of the Arts in Reykjavík sowie bei Werkleitz PMMC für dokumentarische Praxis im Netz in Halle (Saale). 2024 erhielt sie das KUNSTFONDS-Stipendium der Stiftung Kunstfonds.

Smolkinas Arbeiten wurden in Kinos, Galerien und Institutionen gezeigt, darunter das Goethe-Institut in Boston und Irland, die Diagonale ’24 Graz, die 70. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, DOCK 20 – Kunstraum und Sammlung Hollenstein, der Kunstraum Kreuzberg Berlin, D21 Leipzig, das transmediale Studio, die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, die Kunstsammlungen Chemnitz – Henry van de Velde Museum, das PROYECTOR ’20 Festival de Videoarte Madrid sowie das Algera Studio Reykjavík. Smolkina ist Teil der Initiative Kino in Bewegung, Leipzig und The Emerging Eye Network, Berlin.

Julia Pfeifer (April - Juni), Landeskind - Stipendium

Julia Pfeifer (sie/ihr) wurde 1994 in Dernbach geboren und lebt in Bochum. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen.

Seit 2022 leitet sie ehrenamtlich den literarischen Solidarraum ‘Der Schreib-tisch’. Im Jahr 2024 erhielt sie das dreimonatige ‚Writer in Residence’-Stipendium der Gemeinde Eisenbach (Hochschwarzwald).

Sie war Stipendiatin der ‘Kölner Schmiede’ der Schreibakademie NRW im Jahrgang 2024/2025. Ihre Texte im Bereich Prosa und Lyrik wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Derzeit arbeitet sie an ihrem Romandebüt.

 

Wingel Mendoza (Juli - Dezember)

Wingel Mendoza (* 1982 in Mexiko-Stadt) ist Komponist und Klangkünstler und lebt in Deutschland. Seine Werke wurden in zahlreichen Ländern Europas und Lateinamerikas aufgeführt, u. a. in Deutschland, Österreich, Spanien, Nor-wegen und der Schweiz. Er erhielt Stipendien des mexikanischen Förderprogramms Jóvenes Creadores sowie des Nationalen Systems der Kunstschaffenden und gewann mehrere inter-nationale Kompositionspreise, darunter den Armin-Knab-Wettbewerb (2016) und den Wett-bewerb Von fremden Ländern und Menschen (2017).

Als Klangkünstler präsentiert Mendoza Arbeiten in Ausstellungen und Festivals, zuletzt bei BEK in Norwegen, der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen und beim Soundseeing Festival. Seine künstlerische Praxis verbindet traditionelle und digitale Medien, improvisatorische Zusammenarbeit und eigens entwickelte Instrumente. Im Zentrum steht das Erkunden der klanglichen Identitäten von Materialien und Räumen sowie deren Verflechtung mit Erinnerung, gesellschaftlichen und politischen Kontexten.

 

 

Nea Schmidt (Juli - September)

Nea Schmidt *1995 in Leipzig (D). Interdisziplinäres BA Studium mit Schwerpunkt auf Geschichts-philosophie/Medientheorie an der Universität Lüneburg. BA „Literarisches Schreiben“, am Deutschen Literatur-institut Leipzig, seit 2023 MA „Sprach-kunst“ an der Universität für An-gewandte Kunst in Wien. Stipendien und Residenzen in Bordeaux, Jerusalem, Wien und New York. 2022 Gründung des Lyrikkollektivs fährten.

Veröffentlichungen als Nea / Lena Schmidt u.a. in Edit, Manuskripte, Perspektive, Literatur und Kritik, Freie Assoziation. Übersetzungen für Merve. Inszenierungen mit Charlotte Oeken und Kollektiv Anti in Leipzig, Hamburg und Zürich. (2026 wird ihr Lyrikband „Sprechen in Flechten und Maschen“ bei kookbooks und der Hybrid"roman" „Teig“ bei Rohstoff (Matthes und Seitz) veröffentlicht.)

Clara Cosima Wolff (Oktober - Dezember)

Clara Cosima Wolff schreibt Lyrik und Essays, übersetzt Gedichte, u.a. im Duo "die Kolleginnen". Sie ist Teil des Kollektivs lyrika (Klopststockpreis 2023) und Zeilenbruch (Preis für fotolyrische Duette 2023), Preisträgerin der Hannoverschen Autor:innenkonferenz und Finalistin des Open Mike 2022, sowie Finalistin beim Preis der Gruppe 48 und Vaclav Burian Award. 

Ihre Gedichte wurden in Anthologien und Literaturmagazinen veröffentlicht (zuletzt Ostragehege 114, V#40 Ach KI, Wortschau Nahaufnahmen). Ihr KI-poetologischer Essay „Algorithmische Affären und Binärcodebekenntnisse oder Wie schaffen wir gemeinsam Text?“ erschien 2023 bei SUKULTUR. Sie studierte u.a. Literarisches Schreiben in Hildesheim sowie Psychologie in Osnabrück und Wien und arbeitet bis Ende 2025 im Projekt "Poetry in the Digital Age" der Universität Hamburg.