STIPENDIATEN 2017

 

Literatur:

Carl-Christian Elze (Leipzig)

Christian Hussel (Leipzig)

Josef-Maruan Paschen (Berlin)

Matthias Schamp (Bochum)

Friedhelm Schneidewind (Hemsbach)

Lisa Sommerfeldt (Bonn)

Tania Witte (Berlin)

Janin Wölke (Leipzig)

Bildende Kunst:

Anett Frontzek (Dortmund)

Jonas Hohnke (Berlin)

"Übersetzer"-Stipendium

Andreas Tretner (Berlin)

"Landeskind"-Stipendium

Ann-Kathrin Ast (Innsbruck)

"Vézelay-Stipendium"

Frédérique Cosnier (Besançon)

"Großregionstipendium"

"Stipendium der Evangelischen Kirche der Pfalz"

Harry Oberländer

 


 

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Carl-Christian Elze (Oktober/November)

Carl-Christian Elze wurde 1974 in Berlin geboren und lebt in Leipzig. Er studierte Biologie und Germanistik, und von 2004-2008 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Von 2002 bis 2009 war er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift plumbum, die 2007 mit dem V.O. Stomps Preis der Stadt Mainz ausgezeichnet wurde. Carl-Christian Elze schreibt Gedichte, Prosa, Drehbücher und Libretti. 
Zahlreiche Einzelveröffentlichungen und Beiträge in Literaturzeitschriften und Anthologien wie EDIT, Lyrik von Jetzt 2 und Jahrbuch der Lyrik. Carl-Christian Elze erhielt für sein Werk verschiedene Preise, zuletzt den Joachim-Ringelnatz-Nachwuchspreis der Stadt Cuxhaven und ein Bundesstipendium für das Deutsche Studienzentrum Venedig. 
Letzte Gedichtbände: „ich lebe in einem wasserturm am meer, was albern ist“ luxbooks-Verlag 2013, „diese kleinen, in der luft hängenden, bergpredigenden gebilde“, Verlagshaus Berlin 2016.

Seit 2013 betreibt Carl-Christian Elze zusammen mit Janin Wölke, Udo Grashoff, Mario Salazar und Christian Kreis die Lesereihe niemerlang in Leipzig. (www.facebook.com/niemerlanglesereihe; www.lesereihen.org)

Auszeichnungen (Auswahl)
2016: Bundesstipendium im Deutschen Studienzentrum Venedig
2015:Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen; Heinrich-Heine-Stipendium
2013: poet in residence in Dresden-Loschwitz 
2012:Aufenthaltsstipendium der Kulturstiftung Sachsen im Gerhart-Hauptmann-Haus in Agnetendorf
2010 : Lyrikpreis München; New York-Stipendium des Deutschen Hauses NY und der Max Kade-Foundation
2009: Stipendium des Künstlerhauses Ahrenshoop 
2008: DLL-Stipendium der Kulturstiftung Sachsen 
2006: 1. Preis Irseer Pegasus 
2005: Lyrik-Debütpreis Poetenladen; Finalist beim Open Mike 

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Christian Hussel (Oktober - Dezember)

Christian Hussel (*1957, Leipzig) ist deutscher Autor. Er besitzt einen Facharbeiterabschluss als Drechsler und einen Magisterabschluss als Theaterwissenschaftler/Soziologe.

Seit dem Jahre 1983 schreibt er kontinuierlich Beiträge in Anthologien und Literaturzeitschriften, seit 1988 arbeitet er als freischaffender Autor. Sein Arbeitsschwerpunkt ist das Hörspiel. Bislang hat er zwanzig Hörspiele produziert (u.a. bei Deutschlandradio Kultur, SWR und WDR) sowie drei Theaterstücke aufgeführt: „Die Jäger“, 1998 (Szenische Lesung, Theater Altenburg-Gera), „Gunten“, 2001 (mit Wolfgang Zander nach Robert Walser, Freiburger Theater) und “Doiiing!“, 2002 (St. George Poetry Festival, New York).

Zusammen mit Wolfgang Zander und Steffen Birnbaum gründete Christian Hussel 1992 das Autorensyndikat Leipzig, das mit Literatur-Performances auftritt. Er absolvierte mehrere Arbeitsaufenthalte und Stipendien, u. a. war er in China, Indien, Nepal, Türkei, Armenien, Zypern, Portugal, Rumänien, Slowenien und Finnland.

Hörspiele (u.a.)
»Der Turm« (BR 1989)
»Fahrenheit 451« – nach Ray Bradbury gemeinsam mit W. Zander und S. Birnbaum (MDR 1994)
»Der kleine Muck«– nach Wilhelm Hauff (DLR 2003)
»Der Tag, an dem ich Papa war« – nach Hera Lind (DLR 2006)
»Pränatale Erben« (SWR 2007)

Zahlreiche Arbeits- und Aufenthaltsstipendien (Auswahl):
- 1994 Haus Lukas Ahrenshoop
- 1997 Ucross Foundation, USA
- 1999 Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf
- 2001 Denkmalschmiede Höfgen
- 2002 Hawthornden Castle, International Retreat for Writers, Schottland
- 2002 Afrique Profonde, Republik Kongo (mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes)
- 2005 Artistas Siempre, Costa Rica

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Josef-Maruan Paschen (Januar - Juni)

Josef-Maruan Paschen, geboren 1984, ist in Hamburg aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zum Koch absolvierte er ein Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 

2011 erhielt er den Exil-Literaturpreis „Schreiben zwischen den Kulturen“ der Stadt Wien, 2012 den Preis der Literaturzeitschrift „entwürfe“. Paschen lebt in Leipzig. 

Neben einigen Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften ist „Kai. Eine Internatsgeschichte“ ist sein erstes Buch und erschien 2014 im Verlag Matthes&Seitz.

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Matthias Schamp (Januar - Juni)

Matthias Schamp (Literatur, Januar – Juni 2017), geboren 1964 in Krefeld, studierte von 1983 bis 1990 Kunstgeschichte und Philosophie an der Ruhr-Uni Bochum. Bereits während seines Studiums hatte er Gastspiele und Performanceauftritte an verschiedenen Theatern. Seitdem ist er als Autor und Künstler tätig. Von 1991 bis 1996 gab er „NON(+)ULTRA, Zeitschrift für syntaktische Konfusion“ heraus.

Seit 1993 hat er mehrere Auszeichnungen und Stipendien erhalten, darunter 1998 ein Stipendium im Künstlerdorf Schöppingen und 2006 ein Transfer-Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen. 2003 erhielt er einen Lehrauftrag an der Bauhaus-Universität Weimar für Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien.

Veröffentlichungen (Auswahl): „Kämm dir den Lorbeer aus dem fettigen Haar“, Gedichte 1991, „Den Berg hineinfressen“, Gedichte 1994, „26 Verlierer von A bis Z“, Erzählungen 1996, „Zärtliche Massaker – Neue Geschichten aus dem Ruhrgebiet", 2003.

 

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Friedhelm Schneidewind (September/Oktober)

Friedhelm Schneidewind wurde 1958 in Baumholder geboren. Er studierte Biologie und einige Semester Informatik. Von 1990 bis 1995 war er Leiter einer eigenen Offsetdruckerei, seit 1991 Verlagsleiter. Er gilt als Tolkien-Experte, was nicht zuletzt an seinem Veröffentlichung „Das große Tolkien-Lexikon“ liegt. Er wohnt derzeit in Hemsbach im Odenwald und zu seinen Hobbies zählen, neben dem Schreiben, (Live-)-Rollenspiel und musizieren, u. a. mit seiner Mittelaltertruppe CONVENTUS TANDARADEY. Er arbeitet als freier Dozent u. a. in der Berufsvorbereitung und der Weiterbildung in den Bereichen Mediengestaltung und Öffentlichkeitsarbeit.

Als Autor ist er eine Art Polyhistor, der eine Vielzahl von Veröffentlichungen in sehr unterschiedlichen Genres vorzuweisen hat: In der Belletristik 20 Bücher, außerdem Lexika und Sachbücher, die um die Welt von Tolkien, die Welt der Vampire, der Mythologie und phantastischen Literatur kreisen. 

Lisa Sommerfeldt (August/September)

Lisa Sommerfeldt wurde 1976 in München geboren. Sie studierte zunächst neuere deutsche Literatur, Geschichte und Philosophie und dann von 1998 bis 2002 an der Folkwang Universität der Künste in Essen Schauspiel (Diplom). Sie war als Schauspielerin unter anderem am Staatschauspiel Stuttgart und am Stadttheater Osnabrück engagiert und war Mitglied des Theaterkollektivs „fliegen ab stuttgart“. Sie spielte in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit. Als Sprecherin arbeitete sie für die WDR-Hörfunksender, die Deutsche Welle und den Bayerischen Rundfunk.

Lisa Sommerfeldt ist freie Autorin und schreibt Theaterstücke und Hörspiele. Zahlreiche Auftragsarbeiten, zuletzt „Dorfdisco“ für die Kulturstiftung von Landestheater Eisenach und Staatstheater Meiningen. Ihr Stück „Gleiswechsel“ wurde für den „Förderpreis der deutschen Landesbühnen“ nominiert und in diesem Rahmen uraufgeführt. ”KOMA” gastierte 2013 bei den bayerischen Theatertagen. Für „Flaschengeld“ erhielt sie den 2. Platz des Berliner Kindertheaterpreises; das Stück war in der Favoritenrunde des “Kathrin-Türks-Preises 2012?, wurde 2014 auf dem Frankfurter Autorenforum vorgestellt und gastierte 2016 beim Festival „Schöne Aussicht“ in Stuttgart. Lisa Sommerfeldt war mit „Dragonheartkill“ Stipendiatin der Dramatikerbörse des Theaterfestivals “Luaga&Losna 2016? in Österreich. Für ihren Stückentwurf „der dunkle Vogel (AT)“ erhielt sie 2016 das Projektstipendium des „Kinder- und Jugendtheaterpreises Baden-Württemberg“ in Kooperation mit dem Theater Ulm.

Preise, Stipendien und Festivals (Auswahl):

* Projektstipendium des „Kinder- und Jugendtheaterpreises Baden-Württemberg 2016“ in Kooperation mit dem Theater Ulm für „der dunkle Vogel (AT)“
* „Flaschengeld“ gastiert beim Festival „Schöne Aussicht 2016“ in Stuttgart
* Stipendiatin der Dramatikerbörse des Theaterfestivals “Luaga&Losna 2016? in Österreich mit „Dragonheartkill“
* Frankfurter Autorenforum 2014 mit „Flaschengeld“
* „KOMA“ gastiert 2013 in der Inszenierung des Landestheaters Schwaben bei den bayerischen Theatertagen am Staatstheater Nürnberg
* Favoritenrunde des “Kathrin-Türks-Preises 2012? mit „Flaschengeld“
* Preis des „DamenDramenLabors“ für „schlammzeiten“, szenische Lesung in Zürich
* zweiter Platz des „Berliner Kindertheaterpreises 2009“ für „Flaschengeld“, Autorenworkshop am GRIPS-Theater
* Nominierung für den “Förderpreis der deutschen Landesbühnen 2008” mit “Gleiswechsel”, Autorenworkshop und szenische Lesung an der Volksbühne Berlin

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Tania Witte (Februar/März)

Tania Witte wurde in Trier geboren. Seit ihrem Universitätsabschluss als Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin lebt und schreibt sie in Berlin. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten und Essays in diversen Anthologien und die Romantrilogie „beziehungsweise liebe“ (2011), „leben nebenbei“ (2012) und „bestenfalls alles“ (2014). 

2013 erschien der Fortsetzungsroman „Lust. Ausgerechnet“ in halbes Jahr lang wöchentlich in „die tageszeitung (taz)“, seit 2014 ist Tania Witte zudem Kolumnistin des ZEITmagazin. Gerade beendete sie eine Romankooperation mit einer Schriftstellerkollegin. Der All-Age-Roman des Autorinnenduos erscheint voraussichtlich im Herbst 2017/Frühjahr 2018. 

Witte erhielt Stipendien in den USA, den Niederlanden und Deutschland, wurde für den Martha-Saalfeld-Förderpreis (2016) und den Mannheimer Feuergriffel (2014) nominiert und steht auf der Longlist zum Gedok-Literaturförderpreis (2017). Ihre Kolumnen im ZEITmagazin wurden 2016 mit dem Felix-Rexhausen-Sonderpreis ausgezeichnet. 
Außerdem ist Witte Teil leidenschaftliche Spoken-Word-Performerin und lotet in interdisziplinären Kooperationen mit anderen Künstler*innen die Grenzen von Darstellender und Bildender Kunst, von Wort und (bewegtem) Bild aus. 

 

www.taniawitte.de

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Janin Wölke (Juli - August)

Die Lyrikerin und Theaterautorin Janin Wölke wurde 1982 in Berlin geboren und lebt zur Zeit in Leipzig. 
Nach vielen Jobs und verschiedenen Praktika in Fotostudios, Werbeagenturen und Zeitungen Studium der Germanistik und Geschichte in Freiburg und Paris. Abschlussarbeit über zeitgenössische deutsche Naturlyrik.

Seit 2010 Projekt Daydreamer dress!: Lyrik als Intervention in den öffentlichen Raum - Lyrik als Graffiti und als musikalische Zusammenarbeit mit dem Elektroduo ponyrony.
Seit 2011 Mitveranstalterin der Lesereihe Niemerlang mit Carl-Christian Elze, Udo Grashoff und Mario Salazar.
Seit 2012 Studium höheres Lehramt Deutsch/Geschichte und seit 2013 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Im Moment ist sie Referendarin an einem Gymnasium in Leipzig. Bereits zwei Mal war Janin Wölke Finalistin des »Open Mike« in Berlin (Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik). Ihre Gedichte wurden unter anderem im renommierten »Jahrbuch der Lyrik« (DVA, München 2015) und in verschiedenen Anthologien (zum Beispiel »Lyrik von jetzt 3«, Wallstein Verlag) veröffentlicht. 2014 erschien ihr Lyrikdebüt »was passiert wirklich, wenn wir stolpern« im hochroth Verlag, Berlin. 


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Anett Frontzek (Juli - Dezember)

Anett Frontzek
1965 in Uelzen geboren
seit 2009 Mitglied im Deutschen Künstlerbund
seit 2009 Atelier im Künstlerhaus Dortmund 
1994-2009 Atelier in Kassel
1988-1994 Kunsthochschule Kassel, Diplom im Studiengang Freie Kunst
1986-1988 Universität Hildesheim, Studiengang Kulturpädagogik

In ihren Arbeiten untersucht Anett Frontzek urbane, architektonische, geologische oder soziologische Strukturen mit Medien der Zeichnung, des Papierschnittes und in Installationen. Künstlerbücher begleiten alle Projekte als eigenständige Arbeiten. Bei Kunst am Bau Projekten gilt ihr Interesse der Entwicklung künstlerischer Konzepte, die sie individuell in Maßstab und Inhalt für einen Ort und Nutzer konzipiert.

Preise, Stipendien, Förderungen (Auswahl):
Seit 1993 fördern Arbeitsstipendien und Kunstpreise in Deutschland und Europa die Entwicklung ortsbezogener Werkzyklen. 

2017  The Grant, Artist in Residence, Ahrenshoop
2014  DEW21 Kunstpreis, Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
2014 & 2001  Stipendium der Stiftung Kulturfonds, Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
2013  Artist in Residence der Stadt Rostock
2012 & 2004  Artist in Residence der Albert Koechlin Stiftung in Willisau, CH
2011  Arbeitsstipendium des Landes Sachsen-Anhalt, Dahrenstedt
2010  Artist in Residence in der Villa Sträuli, Stipendium der Stiftung Sulzberg, Winterthur, CH
2008  27. Kunststipendium Willingshausen
2007  einjähriges Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds
2005  Kunstpreis der Stadt Nordhorn
2004  Kunststipendium der Werkleitzgesellschaft e V. in Halle für 2005
2003  Stipendium des Landes Schleswig-Holstein
2001/02  einjähriges Arbeitsstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst
2001  Moldaustipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst in Krumau, CZ 
1995  Stipendium im Mecklenburgischen Künstlerhaus Schloß Plüschow
1993 1. Preis beim Richard-Bampi-Wettbewerb

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl):

Jack Ginsberg Collection on Artists‘ Books, Johannesburg, ZA
Graphische Sammlungen der Bauten des Bundes in Berlin, D
Egon Schiele Art Centrum, Cesky Krumlov, CZ
Museum van het Boek, Meermanno-Westreenianum, Den Haag, NL
Neue Galerie, Staatliche Museen Kassel, D
Chelsea College of Art & Design, London, GB
Victoria and Albert Museum, London, GB
Manchester Metropolitan University, Manchester, GB
Bayerische Staatsbibliothek, München, D
MoMA, New York, USA
New York Public Library (NYPL), New York, USA
Parsons School of Design, New York, USA 
Caldic Collection, Rotterdam, NL

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Jonas Hohnke (Januar - Juli)

Jonas Hohnke, geboren 1983 in Wuppertal 
2005  Kunstakademie Münster
2007  Prof. Cornelius Völker
2009  Prof. Guillaume Bijl (Meisterschüler)
2011  Prof. Ayse Erkmen (Meisterschüler)
2012  Residenz-Stipendium - Cité Internationale des Arts Paris
2013  Akademiebrief (Diplom)
          Stipendium - Salzburger Sommerakademie
          Arbeitsaufenthalt New York
2013-2014  Erasmus-Stipendium - Akademie der bildenden Künste Wien
          Prof. Heimo Zobernig
2016  Kuratorische Tätigkeit INTERVENTIONS Raum2 Galerie Grölle pass:projects


Ausstellungen (Auswahl)
2017
7UP, Gruppenausstellung, Galerie Grölle pass:projekts, Wuppertal
2016
edition 24, Galerie Grölle pass:projects – RAUM2 interventions, Wuppertal
Mehr als Farbe / Beyond Colour, Kunstverein COLOUR.21, Köln
PESTALOZZI, (mit Philipp Röcker) Ausstellungsreihe, Wuppertal
C.A.R. contemporary art ruhr, Förderfläche, Medienkunstmesse, Zollverein, Essen
Pact Zollverein, Atelier, Plattform für neue Kunst und Choreographie, Essen
2015
Kahnweilerpreis-ausstellung 2015, Bildhauerei, Plastiken und Installationen, 
Museum Pachen, Rockenhausen
Kunst im Stadtbild Wolfsburg – KiS 2015, Kunstverein Crearte Galerie Zwischenraum, Wolfsburg
Wahlverwandtschaften, Lehmbruck Museum, Duisburg
Wild und Sanft, Förderausstellung der WGZ Bank, Düsseldorf
Downtown Boogie Woogie (mit NARTUR Kunstgruppe), Offspace, Belm
have had done, Ausstellungsraum der Kunstakademie Düsseldorf, Düsseldorf
rtfm (read the f*cking manual), Kunsthalle Münster, Münster
TAPE IT, european tape art exhibition, Heyne Kunst Fabrik, Offenbach
2014
–rest–, Stadtgalerie Osnabrück, Osnabrück
Diamonds and Pearls, Galerie Evelyn Drewes, Hamburg
JUST – episoden in der Calwer Passage, Raum G, Stuttgart
attentionattention¬¬, Speicher II, Münster
Doppeltgemoppelt, Kunstverein Gelsenkirchen, Gelsenkirchen
cluster.fm 96,0 mhz (mit René Haustein), Wewerka Pavillon, Münster
2013
Interaction, Retour de Paris no. 81 (mit Helmut Dietz u.a.), Institute Français, Stuttgart
KUNST JETZT!, Ida Gerhardi Preis 2013, Städtische Galerie Lüdenscheid, Lüdenscheid
NEW KIDS OF THE BLOCK, kuratiert von René Block & Ayse Erkmen, Tanas, Berlin
Förderpreisausstellung, Kunsthalle Münster, Münster


Preise/Stipendien
2012
Artist in Residence, Cité Internationale des Arts Paris,
Stipendium der Kunstakademie Münster / Nordrhein-Westfahlen
2013
Artist in Residence, Salzburger Sommerakademie,
Stipendium der Kunstakademie Münster
Erasmus Stipendium Wien,
Akademie der bildenden Künste Wien
2014
creating a context
Erasmus intensive Programme, Krakau
2015
1.Preisträger Kunst im Stadtbild Wolfsburg, KiS 2015
2016
3.Platz fischer/collegen Kunstpreis 2016


Die Zeit und der Alltag sind die Hauptmaterialien in Jonas Hohnkes Werk. Das ist zunächst nicht greifbar und hier liegt die Qualität des Ansatzes. Die beiden konzeptuellen Grundbausteine werden in verschiedener Art und Weise durch Gegenstände, die wir kennen und benutzen, physisch repräsentiert oder medial repräsentiert. Die Materialität der Stücke versucht dabei nicht, die künstlerische Idee aufzuwerten, sie spielt eine untergeordnete, metaphorische Rolle. Holzkohlesäcke, Handtücher, Bretter. Eine einfache Wasserwage wird zum Symbol für den Alltag, der unserem Leben in seiner kontinuierlichen Präsenz und zeitlichen Linearität eine klare Ausrichtung gibt...wann ist ein Gegenstand ein Kunstwerk und aus welchem Kontext heraus kann etwas Kunst werden? Objekt, Rezipient und Kontext werden in Hohnke Werk ständig neu verhandelt, seine künstlerische Strategie ist gleichermaßen irritierend, wie verführerisch. Seine Arbeiten sensibilisieren uns für die Poetik des Alltags.

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Andreas Tretner (Oktober - Dezember)

Andreas Tretner, geboren 1959 in Gera, absolvierte ein Übersetzerstudium an der Universität Leipzig, das er 1981 mit dem Grad eines Diplom-Übersetzers für Russisch und Bulgarisch abschloss. Anschließend war er als Fachübersetzer für einen Industriebetrieb in Jena und als Lektor für slawische Literaturen im Leipziger Reclam-Verlag tätig. Ab 1985 veröffentlichte er Übersetzungen literarischer Texte. Tretner lebt heute als freier Übersetzer in Berlin.
Andreas Tretner übersetzt Prosa und Lyrik aus dem Russischen, Bulgarischen und Tschechischen ins Deutsche. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, des Verbandes Deutschsprachiger Übersetzer Literarischer und Wissenschaftlicher Werke sowie des Leipziger Übersetzervereins "Die Fähre".

1998 erhielt Tretner den Förderpreis zum Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, 2001 den Paul-Celan-Preis. Für seine Übersetzung des Romans „Venushaar“ von Michail Schischkin erhielt er 2011 den mit 10.000 Euro dotierten Internationalen Literaturpreis des Berliner Hauses der Kulturen der Welt. 2015 erhielt er vom Schweizer "Verein Dialog-Werkstatt" den mit 10.000 SFr Preisgeld dotierten Zuger Übersetzer Anerkennungspreis.
Zuletzt erschienen:
o    Michail Schischkin: Briefsteller; Deutsche Verlags-Anstalt 2012 (Pis'movnik; AST, Moskau 2010)
o    Michail Schischkin: Venushaar; Deutsche Verlags-Anstalt 2011 (Wenerin Wolos; erschienen in der russischen  Literaturzeitschrift Snamja, Nr. 4/5/6-2005)

2011 twisted rodeo, klassenkatalog, klasse prof. ayse erkmen
2012 update, ausstellungskatalog, update osnabrueck (mit u.a. nartur kunstgruppe)
2013 new kids of the block, ausstellungskatalog, tanas
2013 kunst jetzt! ausstellungskatalog, museen der stadt luedenscheid
2014 interaction, ausstellungskatalog, retour de paris 81, institute français
2014 doppeltgemoppelt, ausstellungskatalog, kunstverein gelsenkirchen
2015 cluster.fm 96,0 mhz, ausstellungskatalog, wewerka pavillon
2015 wild und sanft, ausstellungskatalog der wgz bank duesseldorf
2015 wahlverwandschaften, ausstellungskatalog, wilhelm lehmbruck museum duisburg
2015 kis – 2015, ausstellungskatalog, institut fuer staedteplanung und zeitgeschichte, stadt wolfsburg
2016 contemporary art ruhr, ausstellungskatalog, c.a.r. essen

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Ann-Kathrin Ast (April/Mai)

Ann-Kathrin Ast, 1986 in Speyer geboren, schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele. Nach dem Violoncellostudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim (2006-2011) arbeitet sie als Autorin, Cellolehrerin und Cellistin. 
Sie erhielt u.a. Stipendien des Förderkreises deutscher Schriftsteller (2010) und der Landeshauptstadt Saarbrücken (2014), war Finalistin beim Georg K. Glaser-Förderpreis (2009) und beim Leonce und Lena-Wettbewerb (2011).

Lesungen im Lyrik Kabinett München, Goethe Institut Istanbul, Literaturhaus Darmstadt. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitungen, Zeitschriften, zuletzt: Lyrik von Jetzt 3, Wallstein 2015 und Gegend Entwürfe. Lesebuch für Literatur aus Rheinland-Pfalz, Luxbooks 2015. Bei ihren Lesungen verknüpft sie ihre Texte teilweise mit Improvisationen auf dem Cello. Ann Kathrin Ast lebt in Innsbruck.

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Frédérique Cosnier (August)

Frédérique Cosnier, geboren 1974 in Versailles, studierte Literatur an der Sorbonne und absolvierte außerdem eine klassische Ausbildung in Musik (Klavier) und Tanz. Sie unterrichtet Französisch als Fremdsprache und französische Literatur am Zentrum für Angewandte Linguistik der Universität der Franche-Comté in Besançon, wo sie auch lebt.

Bibliographie (Auswahl)

"Suzanne et l’influence", Roman, Verlag La Clé in Molette, 2016

"PP Poèmes Précis", Gedichtsammlung, Verlag Entre2M, 2008

"Hippocampe dans la ville", Hörbuch, zweisprachige Gedichte französisch-englisch, musikalische Begleitung: Duo Li, Label Beauburo, 2015

Außerdem zahlreiche Veröffentlichungen in Magazinen und Fachzeitschriften

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Harry Oberländer (Januar - Juni)

Harry Oberländer, geboren 1950 in Bad Karlshafen (Weserbergland). Studium der Soziologie mit Diplomabschluß an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Veröffentlichte Gedichtbände und Gedichte in zahlreichen Anthologien und Zeitungen, u.a. „Akzente“, „Neue Rundschau“, „Die Horen“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Mitgründer des Hessischen Literaturbüros in Frankfurt am Main 1985. Redakteur der Literaturzeitschrift L.- der Literaturbote. 2010 - 2015 Leiter des Hessischen Literaturforums im Mousonturm, Frankfurt am Main. Seit 2016 Redakteur der Internetplattform www.faustkultur.de.

Von ihm erschienen u. a. die Lyrikbände „Ein paar Dinge, von denen ich weiß“ (Kramer Verlag, Berlin 1978), „Garten Eden. Achterbahn“ (Focus Verlag, Gießen, 1988) und „Luzifers Lightshow“ (Axel Dielmann Verlag, Frankfurt 1996).
Preise & Stipendien (Auswahl): 1973: Leonce-und-Lena-Preis für Lyrik, Darmstadt, 1993: Künstlerdorf Schöppingen, 1998: Centre régional des Lettres d’Aquitaine, Bordeaux, 2000: Moldaustipendium des Landes Hessen, 2007: Kulturhafen Cetate (Donau), Rumänien, 2008: Finalist beim Lyrikwettbewerb Meran, 2010: Moldaustipendium.

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